Ganz ohne Schweinehund

7 einfache Regeln für einen gesunden Lifestyle

Es ist ein Vorsatz, dem wir uns jedes Jahr verschreiben – und dabei immer wieder kläglich versagen: gesünder leben! Meist scheitern wir an übertriebenen Zielen und zu hohen Erwartungen. Dabei müsst ihr euch nur an diese Tipps halten.

Datum:
7 Regeln für einen gesunden Lifestyle

Wer gesünder leben will, muss an seinen Ernährungsgewohnheiten arbeiten.

Gesund wollen wir alle sein. Doch ein „gesunder Lifestyle” bedeutet meist viel Arbeit und Disziplin. Dabei gibt es ein paar Regeln, mit denen du ganz einfach viel für deinen Körper tun kannst. Auf wenige Dinge muss du wirklich komplett verzichten. An eine Regel solltest du dich halten: Höre auf das, was dir dein Körper sagt und beobachte seine Signale. Dann wirst du schon von selbst gewisse Regeln beachten, die dir einen gesünderen Lifestyle garantieren. Und wenn du es genau wissen willst, hier die Grundprinzipien!

1. Iss, was du willst!

Klingt zunächst unwahrscheinlich. Da gibt es doch bestimmt einen Haken ... Gibt es! Du darfst alles essen, was du willst – in Maßen. Hör auf dein Bauchgefühl. Schokolade ist nicht böse – solange du nicht täglich eine ganze Tafel verdrückst. Das gleiche gilt für Kohlenhydrate und sogar Industriezucker ist in gewissen Mengen erlaubt. Wichtig: Halte deinen Schleckzahn im Zaun! Iss nicht „noch ein Stück”, nur um dann eine Minute später noch „ein” Stück zu essen. Setze dir maßvolle Grenzen. Auch wenn es noch so lecker ist: Die meisten Lebensmittel und Getränke entfalten ihr ganzes negatives Potential in der Masse. Denke daran und genieße lieber das bewusst, worauf du Lust hast, anstatt mit schlechtem Gewissen viel zu viel zu essen.

2. Treibe Sport

Kennen wir. Tun wir es? Naja. Setze dir regelmäßige Ziele, z.B. eine bestimmte Laufstrecke pro Woche oder Schritte pro Tag. Dabei helfen dir Fitness-Tracker oder ein Sport-Tagebuch. Es bringt nicht viel, wenn du dich alle paar Wochen einmal komplett auspowerst. Die Regelmäßigkeit macht es! Beginne mit kleinen Zielen und steigere dich dann jeden Monat. So baust du Gewohnheiten auf, die du langfristig auch einhalten kannst.

3. Achte auf deine Getränke

Mit Getränken kannst du deinem Körper wahnsinnig viel Gutes tun – oder ihn hart auf die Probe stellen. Softdrinks sind meist keine gute Idee. Auch kalorienfreie Cola ist keineswegs gesund – aber immerhin besser als reguläre Cola oder angeblich „gesunde Säfte”. Auch frisch gepresste oder Direktsäfte enthalten viel Zucker. Das ist bei Obstsäften ganz normal und natürlich. Hier gilt Regel Nr. 1: Alles in Maßen! Trink viel Wasser. Das ist zunächst gewöhnungsbedürftig, aber dein Körper wird es dir mit weniger Kopfschmerzen, mehr Energie und einer besseren Konzentrationsfähigkeit danken. Auch Tee ist eine gute Getränkewahl. Aber Achtung: Viele fertige Tees sind Zuckerwasser! Also kontrolliere die Nährwerte, bevor du dir ohne es zu wissen Diabetes anlachst.

4. Gehe regelmäßig zur Kontrolle

Gerade wenn wir jünger sind, verzichten wir gerne auf regelmäßige Kontrollen beim Arzt. Ich fühl mich gut, also wird es mir schon gut gehen. Ein Trugschluss. Denn gerade in jungen Jahren legt ihr den Grundstein für Diabetes, Herzinfarkt und Fettleber. Zudem werden manche Erbkrankheiten erst mit späteren Jahren wirklich sichtbar. Ein gut gemeinter Warnhinweis vom Arzt zur richtigen Zeit kann euch vor viel Schaden bewahren. Also nehmt eure jährlichen Kontrollen ernst und lasst euch komplett durchchecken!

5. Ändere deine Gewohnheiten

Gerne reden wir uns ein, dass etwas „Gewohnheit” und keine Sucht ist. Wenn das so ist, kannst du ja auch endlich mit dem Rauchen aufhören und mit dem regelmäßigen Trinken von Alkohol. Damit tust du deinem Körper auf Dauer nichts Gutes. Selbst wenn du Zigaretten und Alkohol vergleichsweise unregelmäßig konsumierst, kannst du deinen Organen irreparablen Schaden zufügen. Verzichte einfach darauf.

6. Braten ist was für Hähnchen

Sonne ist herrlich. Sonne ist aber auch gefährlich. Wer sich ordentlich durchbraten lässt, neigt nicht nur eher zu Hautkrebs, sondern beschleunigt auch den Hautalterungsprozess. Achte darauf, dich immer gut einzucremen – ja, auch und gerade im Urlaub. Und nein, nicht nur einmal morgens, sondern in regelmäßigen Abstände. Einheimische in Urlaubsregionen verbringen gerade die heiße Mittagszeit ... wo? Im Schatten! Sie kennen die Gefahren. Auch wenn gebräunte Haut gesund aussieht – sie ist es nicht.

7. Kenne dich in Zahlen

Kennst du deinen BMI? Deine Blutzuckerwerte? Weißt du, welcher Puls für dich normal ist? Zwar gibt es zu all dem Standardwerte, aber jeder Mensch hat einen individuellen Zahlencode, der für ihn normal ist. Hast du normalerweise einen Puls von 70 und plötzlich liegt er immer bei 90? Dann stimmt etwas nicht. Doch das weißt du nur dann, wenn du für dich relevante Zahlen kennst und einschätzen kannst. Das macht durchaus etwas Arbeit, aber es hilft dir, Warnsignale deines Körpers besser und schneller zu deuten. Und auch deinem Arzt hilft es im Notfall. Also: Kenne deine Zahlen!

Blutdruckmessgeräte

Anja Schmidt

von

Redakteurin Connected World. Die 156 Apps auf meinem Smartphone nutze ich wirklich. Meine Schwäche: Gadgets und smarte Technik.