Gruselige Studie

Wissenschaftler enthüllen: Woher du weißt, dass du tot bist

Lange gehörten Nahtoderfahrungen ins Reich der Esoterik. Dass daran wirklich etwas dran ist, bezeugt nun eine neue Studie. Die besagt: Auch nach unserem Tod dauert es Stunden, bis wir wirklich das Bewusstsein verlieren. Gruselig!

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Nahtoderfahrungen könnten real sein

Gehen wir nach unserem Tod ins Licht? Nahtoderfahrungen könnten realer sein, als man bisher dachte.

Wir kennen sie alle: Die Geschichten von irgendwelchen „Spinnern”, die vom Leben nach dem Tod erzählen, vom Weg ins Licht ... Nahtoderfahrungen sind normalerweise nicht wirklich glaubwürdig und werden von uns als esoterischer Mumpitz abgetan. Nun belegt eine neue Studie aus den USA jedoch, dass all diese „Spinner” vielleicht doch recht haben.

Studie zu Nahtoderlebnissen

Die New York University Langone School of Medicine untersuchte nun die Frage, ob wir nach dem Tod noch über ein Bewusstsein verfügen – anhand von Patienten in den USA und Europa, die einen Herzinfarkt erlitten und „zurückkamen” ins Leben. Dr. Sam Parnia, der an der Studie beteiligt war, sagte dem Fachmagazin „Live Science”, die Patienten hätten mit vollem Bewusstsein die Gespräche um sie herum wahrgenommen, als sie offiziell bereits tot waren. Auch konnten sie später ihre visuellen Eindrücke wahrheitsgetreu wiedergeben. Ärzte und Krankenschwestern bestätigten das, was die „Toten” gesehen und gehört hatten.

Warum wir nach dem Tod noch über Bewusstsein verfügen

Hört das Herz auf zu schlagen, sind wir theoretisch tot. Spätestens wenn keine Gehirnwellen mehr angezeigt werden, sollten wir doch wirklich tot sein, oder nicht? Experten gehen aufgrund der Studie nun jedoch davon aus, dass wir wissen, wann wir tot sind. Nach dem Herzstillstand wird ein Prozess in Gang gesetzt, der langsam unsere Gehirnzellen absterben lässt, so Parnia. Dies könne Stunden dauern – auch wenn längst keine Gehirnwellen mehr erfasst werden können. Ganz schön gruselig!

Buch: Die Nahtoderfahrung eines Neurochirurgen

Anja Schmidt

von

Redakteurin Connected World. Die 156 Apps auf meinem Smartphone nutze ich wirklich. Meine Schwäche: Gadgets und smarte Technik.