Feinstaub-Alarm!

Breeze Technologies: Luftmessungen nun auch für Privathaushalte?

Feinstaub, Stickstoffdioxid, Kohlenmonoxid – wie verschmutzt ist unsere Luft wirklich? Mit dem neuen Luftqualitätssensor von Breeze Technologies lässt sich das ganz einfach messen.

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Breeze Technologies misst die Luftqualität

Breeze Technologies liefert kleine Sensoren für eine bessere Luftqualität.

Wie steht es wirklich um die Luft in meiner Wohngegend? Breeze Technologies will diese Frage künftig mit seinem Luftsensor beantworten. Das Gerät ist klein, kompakt und misst die Luftqualität nicht nur im Auftrag der Stadt. Auch Privathaushalte könnten von dem neuen Sensor profitieren ...

Breeze Technologies und ihr Luftsensor

Mit einem Pilotprojekt in Hamburg-Rothenburgsort macht ein Start-up auf sich aufmerksam. Dabei wird die Luftqualität der Hansestadt mit nur rund 9 cm großen Luftsensoren analysiert. Das kompakte Gerät misst alle 30 Sekunden Feinstaub, Stickstoffdioxid, Kohlenmonoxid und Ammoniak in der Luft – alles Werte, die langfristig eine nicht geringe Auswirkung auf Gesundheit und Klimawandel haben. Mit seinen Echtzeitmessungen will Breeze Technologies das Bewusstsein für Luftqualität wecken und Maßnahmen gegen verschmutzte Luft ermöglichen. Außer den Messungen gibt es auch Infoveranstaltungen für die Bürger, sowie eine Online-Plattform mit aktuellen Messungen der Projekte in Hamburg und Berlin.

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Wozu die Luftmessung mit Breeze Technologies?

Die Breeze Luftqualitätssensoren lassen sich dank ihrer Größe z.B. leicht an Straßenlaternen oder Häuserwänden montieren. Das war bislang mit anderen Lösungen nicht möglich. Die Echtzeitmessung erlaubt im Notfall schnelles Handeln, wie beispielsweise die Einrichtung von Umweltzonen. Langfristig können, u.a. mit gezielten Moosbepflanzungen, Maßnahmen für eine bessere Luftqualität angegangen werden. Dass das dringend nötig ist, zeigen erste Ergebnisse aus dem Projekt in Hamburg. So wurde der europäische Grenzwert für Feinstaub in Rothenburgsort bereits mehrere Male klar überschritten.

Luftsensor auch für Privathaushalte

Die Projekte könnten Schule machen. Produktions- und Installtionskosten eines Luftsensors betragen rund 1.000 Euro – eine vergleichsweise geringe Investition. Dennoch benötigt das Start-up noch Sponsoren, um seine Pläne voranzutreiben. Auch durch private Haushalte wurde der Luftsensor in der Testphase installiert. Wer also wissen möchte, wie es um die Luftqualität am eigenen Wohnort bestellt ist, kann dies bald vielleicht tun. Noch sind die Geräte nicht im regulären Handel erhältlich. Bei der entsprechenden Nachfrage, könnte sich dieser Prozess jedoch beschleunigen ...

Luftmonitor