Behörde warnt

50 Gramm dieser Süßigkeit können dich krank machen!

Die amerikanische Behörde für Lebens- und Arzneimittel warnt aktuell vor dem Verzehr von Lakritz. Schon etwas über 50 Gramm dieser beliebten Süßigkeit können euch ins Krankenhaus bringen. Dürfen wir jetzt nicht mehr naschen?

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Nicht nur der Zuckergehalt ist gefährlich hoch. Lakritz hat einen Inhaltsstoff, den ihr nicht zu oft verzehren solltet.

Wer gerne einmal eine Packung Lakritz leert, lebt vielleicht härter am Limit als geplant. Denn der schwarze Snack steht ab sofort bei der amerikanische Behörde für Lebens- und Arzneimittel (FDA) auf dem Index der gefährlichen Speisen. Der Grund: Die Süßigkeit kann bei übermäßigem Verzehr Herzrhythmusstörungen verursachen. Bei ohnehin hohem Blutdruck wird Lakritz somit zur Mutprobe. Doch wie viel ist wirklich dran an der Gefahrenwarnung?

Lakritz begünstigt hohen Blutdruck

Es ist tatsächlich so, dass Lakritz den Blutdruck erhöht. Genau genommen ist es das in der Süßholzwurzel enthaltene Glycyrrhizin, das unserem Körper solche Probleme beschert, weil es unseren Potassiumspiegel senkt. Enden kann das mit einem unregelmäßigem Herzschlag oder sogar einer Herzinsuffizienz. Mehrere Studien belegen die Korrelation zwischen Herzproblemen und dem Verzehr von schwarzem Lakritz. Wer schon einmal Apothekersalmis gekauft hat, hat vielleicht den Warnhinweis auf der Verpackung gesehen. Dort rät man zu einem gemäßigten Konsum.

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Müssen wir nun auf Lakritz verzichten?

Die gute Nachricht vorab: Menschen mit niedrigem Blutdruck dürfen nun entspannen. Ihnen hilft der Effekt der Lakritze. Das wusste schon meine Oma. Auch bei Bronchitis, Husten und manchen Viruserkrankungen soll Lakritz heilend wirken. Wer allerdings zu Bluthochdruck neigt, sollte in der Tat darauf achten, wie viel Lakritz er regelmäßig zu sich nimmt. Die Warnung der FDA besagt: 56 Gramm Lakritz täglich über einen Zeitraum von zwei Wochen können ernsthafte Herzrhythmusstörungen verursachen. Zum Vergleich: In einer Tüte „Katzenkinder” von Katjes sind 200 Gramm Lakritz. Nun handelt es sich hierbei nicht um das stärkste Lakritz, doch auch hier gibt es den besagten Stimulanzeffekt fürs Herz. Obacht also bei Menge und Regelmäßigkeit!

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Anja Schmidt

von

Redakteurin Connected World. Die 156 Apps auf meinem Smartphone nutze ich wirklich. Meine Schwäche: Gadgets und smarte Technik.